Digitale Positionierung – Schmerzt immer dann, wenn sie nicht vorhanden ist

Jedes Unternehmen hat nach außen hin eine Wirkung. Wie die Außenwahrnehmung eines Unternehmens und damit die Ansprache der Zielgruppe beeinflusst werden kann, erläutert unser Netzwerkpartner Sebastian Heithoff in diesem Gastbeitrag zur digitalen Positionierung.

Visualisierung für Positionierung

Wer nach einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Unternehmen sucht, der konsultiert heute wie selbstverständlich das Internet. Soweit die Theorie. In zahlreichen Szenarien trifft dieses Verhalten zu, ist es doch meist der schnellste und zielführendste Weg zur gewünschten Information, Sache oder Lösung.

In denjenigen Fällen, in denen die Suche im Internet nicht sofort zum Ziel führt, greift ein weiterer Faktor ein: Die Empfehlung, mit höchster Wertigkeit versehen, je näher uns der Empfehlende steht. Beide genannten Faktoren kann eine Disziplin miteinander vereinen: Sie nennt sich „Digitale Positionierung“ und ist nicht von ungefähr die Königsdisziplin der digitalen Strategien.

Wenn man als Unternehmen an eine Marketingagentur herantritt, kann man mit einem relativ einfachen Verhalten herausfinden, ob derjenige potentielle Partner ganzheitlich denkt oder nur auf Basis kurzfristiger Kampagnen und schneller Umsätze: Wie viele Fragen stellt Ihnen Ihr Gegenüber? Wie tief durchleuchtet man Ihr Ansinnen und Ihre Unternehmensaufstellung, was die Außenkommunikation angeht? Denn egal, ob eine Maßnahme eine Woche oder ein Jahr der Zusammenarbeit dauern soll – entscheidend ist, dass sie auf Ihr Unternehmen und seine Positionierung einzahlt.

Warum Positionierung der Anfang von allem ist

Sie haben eine Außenwahrnehmung als Unternehmen, ob Sie wollen, oder nicht. Entscheidend ist dabei nicht, was Sie sich erträumen, sondern was Fakt ist. Fakten kann man messen, Emotionen erfragen, Trends erspüren. Ihre Marke, Ihr Mehrwert, Ihr Kundennutzen: Das sind die Dinge, die über den langfristigen Erfolg am Markt entscheiden. Und bevor Sie hiervon keine klare Vorstellung haben und es nicht auf kanalübergreifender Ebene (omnikanal) definiert ist, WER Sie sind, WAS Sie ausmacht, WIE Sie kommunizieren wollen, mit WELCHEM kommunikativen Ansatz und WO, d. h. auf welchem Kanal, Sie es kommunizieren, leisten Sie Flickwerk und keine strategische Positionierung.

Wenn Sie nicht gerade mitten in einer wirtschaftlich entscheidenden Situation stecken, machen Sie bewusst einmal einen Schritt zurück: Nehmen Sie sich die Zeit und reflektieren Sie die grundlegenden Fragen Ihrer Positionierung, insbesondere der digitalen Positionierung, da diese für die allermeisten Branchen der größte Hebel ist. Beantworten Sie, am besten mit Experten an Ihrer Seite, die oben genannten W-Fragen und gehen dann in die Ausgestaltung, die sich folgerichtig aus ihnen ableitet.

Digitale Positionierung macht Sie sichtbar

Wenn Sie einmal für sich ganz eindeutig definiert haben, welche Ziele, Werte und Mehrwerte Ihre Marke und Ihr Unternehmen verkörpern, ergeben sich Zielgruppe und Verbindungen mit ihr ganz automatisch.

Doch nun braucht es noch die bestmögliche Auswahl von Messages auf den richtigen Kanälen an eben jene Zielgruppe. Auch hier hilft Ihnen die digitale Positionierung, respektive Positionierung im Allgemeinen. Denn wer für etwas steht, kann auch sichtbar gemacht werden. Zum Beispiel durch Kundenempfehlungen. Eine starke Website. Social Media. Idealerweise alles zusammen und aufeinander abgestimmt.

„Einheitsbrei schmeckt scheiße“

Unser Gastautor Sebastian Heithoff

Sich zu positionieren bedeutet ja, nicht von A nach B zu springen und wie ein Pinball hin und her zu schießen. Eine positionierte Marke ist markant, sichtbar, wahrnehmbar. Sie hat Ecken und Kanten, Befürworter, Fans und Ablehner. Das muss so sein, anders geht es nicht. Niemand wird die Nummer 1, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Einheitsbrei schmeckt scheiße. Entweder süß oder herzhaft, man kann nicht beide Fraktionen beglücken.

Beglücken Sie Ihre Zielgruppe! Sie wird es Ihnen danken. Und sie wird eher mit Ihnen interagieren (und damit Ihre organischen Reichweiten steigern), wenn Sie markant und relevant kommunizieren. In ihrer Sprache, auf Augenhöhe. Und mit einem sichtbaren Kontext.

Omnikanal besiegt analog und digital

Die digitale Positionierung widerspricht mitnichten einem omnikanalen, alle strategischen Erwägungen und alle Kanäle berücksichtigenden Ansatz. Doch sie denkt „Digital-first“. Und das ist auch gut so: Denn der TKP, der Tausender Kontaktpreis, ist nirgendwo so günstig, wie im Internet, also digital. Werbung und generell Kommunikation in TV, Radio, Print, hat alles keine Chance gegen Google AdWords, Facebook-Ads, Banner und Co.

Wichtig ist, dass Sie sich einmal einen klaren Überblick verschaffen, 1. WER Sie sind und WO Sie stehen, 2. WO Sie stattfinden und 3. Dass Ihre Message auch dort richtig ankommt, wo Sie stattfinden. So erreichen Sie Ihre Zielgruppe.

Haben Sie gute Argumente und niemand hört Sie, werden Sie scheitern. Haben Sie schlechte Argumente und jeder hört Sie, werden Sie scheitern. Sie brauchen die richtigen Argumente, die Sie mit den richtigen Menschen in der richtigen Form am richtigen Ort zur richtigen Zeit kommunizieren. Nur so haben Sie die Chance zur maximalen Ausschöpfung Ihres Potentials. Genau an dieser Stelle können wir und unsere Partner Ihnen helfen.

Kommen Sie auf die gute Seite der digitalen Positionierung. Hier gibt es Kekse!

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Über den Autor

Sebastian Heithoff

Sebastian Heithoff

Sebastian Heithoff ist Unternehmensberater mit Fokus auf Digital-Themen und Positionierung und einer unserer Netzwerkpartner. Gemeinsam setzen wir Projekte innerhalb der Versicherungsbranche um, die Sebastian als seine Familie ansieht. Er selbst positioniert sich deutlich innerhalb dieser einen Branche und dort nochmals im Bereich Vertrieb. Googlen Sie ihn – und sehen Sie den Beweis. Genau das möchten wir auch für Sie erreichen. Reden wir miteinander!

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