46% der deutschen Vorstände handeln hauptsächlich aus Marketing- und Imagegründen nachhaltig

Das Thema „Nachhaltigkeit“ wird immer größer und ist schon lange kein Trend mehr. Warum nachhaltiges Handeln wichtig ist, sollte mittlerweile bei jedem angekommen sein. Umso überraschender sind die Ergebnisse der Unternehmensumfrage der Personalberatung Russell Reynolds. Von 9.500 befragten Vorständen gaben lediglich 25 Prozent an, dass sie eine klar kommunizierte Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen, die von dem Unternehmen umgesetzt wird.

Die Umfrage hat ergeben, dass 46 Prozent der Firmen in erster Linie als gesellschaftlich verantwortlich angesehen werden möchten und mit Nachhaltigkeit werben, um sich von den Mitbewerbern abzugrenzen. Das heißt aber nicht, dass ein Unternehmen auch nachhaltig ist, nur weil es damit wirbt. Das Ganze nennt sich „Greenwashing“ und bedeutet, dass sich Firmen ökologischer und sozialer darstellen, als sie eigentlich sind. Es lohnt sich also, beim Einkauf genauer hinzuschauen und sich nicht von dem Aufdruck „Nachhaltig“ beeinflussen zu lassen. Dieser scheint nämlich nicht immer die Realität widerzuspiegeln.

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Über die Autorin

Laura Caron

Durch mein abgeschlossenes Studium in International Marketing habe ich mich für eine Karriere in diesem Bereich entschieden – ein Bereich, der sich stetig verändert und zahlreiche Fassetten zu bieten hat. Meine Erfahrungen und Erkenntnisse innerhalb verschiedenster Branchen lasse ich bei CARON & CARON einfließen.

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